Aktuelles aus dem Imkerverein Tübingen

Amerikanische Faulbrut in Hirschau und Kirchentellinsfurt

Am 17.06.19 wurde an gleich zwei Orten im Einzugsgebiet des BV Tübingens die Amerikanische Faulbrut amtlich festgestellt. In Hirschau und auf großen Teilen des Spitzbergs sowie um Kirchentellinsfurt müssen alle Bienenvölker unverzüglich amtstierärztlich untersucht werden. Sollten Sie deshalb noch nicht vom Verterinäramt benachrichtigt worden sein, melden Sie sich bitte dort!
Natürlich dürfen in den betroffenen Gebieten Bienen weder an- noch abgewandert werden. Außerdem verbietet sich das Entfernen von Waben, Wachs, Honig, Bienenwohnungen und benutzten Geräten.

Sperrgebiet Amerikanisch Faulbrut Tübingen Hirschau
Sperrgebiet Hirschau ab 17.06.19
Sperrgebiet Amerikanisch Faulbrut Tübingen Kirchentellinsfurt Kfurt
Sperrgebiet K'furt ab 17.06.19

Aufhebung des Sperrgebiets Entringen/Breitenholz

Bereits am 8. April wurde das wegen des Ausbruchs der Amerikanischen Faulbrut eingerichtete Sperrgebiet auf der Gemarkung Ammerbuch wieder amtlich aufgehoben. Die erforderlichen Bekämpfungsmaßnahmen wurden durchgeführt, die Amerikanische Faulbrut im betroffenen Gebiet ist erloschen.

Zur Seuchenbekämpfung seien alle Imker/innen hier noch einmal dazu aufgerufen sich als Tierhalter/in beim Veterinäramt des Landkreises anzumelden bzw. die Daten ihrer Standorte zu aktualisieren.

Bienensachverständige - Wann hol' ich die?

Mit dem Frühjahr beginnt auch die Wandersaison. Ganz wichtig dabei: Vor dem Wandern beim Bienensachverständigen (BSV) ein Gesundheitszeugnis machen lassen. Er bestätigt darin, dass die Völker keine offensichtliche Krankheit haben. Das Zeugnis muss am neuen Platz deutlich sichtbar angebracht sein. Das beruhigt die Nachbarimker ungemein und erleichtert die Benachrichtigung, wenn etwas mit den Bienen ist.

Der BSV kommt auch, wenn die Bienen eine unklare Krankheit haben.

Adressen und Zuständigkeitsgebiete der BSV unter Verein - Adressen sofern die Einwilligung nach neuer Datenschutz-Grundverordnung vorliegt.

Bei Verdacht auf Schäden durch Pflanzenschutzmittel kommt er auch oder ein anderer Imker als Zeuge. Dann auch unbedingt den Pflanzenschutzdienst beim Landratsamt anrufen und gemeinsam eine Bienenprobe einsammeln. Ansprechpartner, wenn es um Bienenschäden geht, sind im Landratsamt die Pflanzenschutzberater.

Vordrucke für die Schadensmeldung stehen auf der Homepage des Landesverbandes.